Logo Praxis


Hier erhalten Sie Informationen zur Symbolik, die in meinem Logo verarbeitet ist und gleichzeitig damit einen Einblick in meine Arbeit und den Inhalten, worum es bei den Behandlungsangeboten geht. 

Entstehung und Aussage

Das Logo entstand über den Jahreswechsel 2018-2019, als ich mich nochmal tief inhaltlich mit meiner Arbeit und den Elementen, die ich dabei verwende, beschäftigte und sowohl in der Literatur als auch selbst kreativ über die Zusammenhänge all meiner Arbeit nachspürte.

 

Getragen wird mein Logo durch einen Kreis, der plastisch hervorsticht. Für mich ist der Kreis das Symbol der Ganzheit der alles umfasst, ohne Ecken und Kanten, rund. Das höchste Symbol auch des Vollkommenen. Es gibt keinen Anfang und auch kein Ende im Kreis. Trotzdem trage ich durch die Dreidimensionalität meines Symbols dazu bei, meine Qualitäten und Fähigkeiten in meiner Arbeit besonders einzubringen. Dies ist auch mein Anliegen in der Arbeit mit Ihnen.

Feinfühligkeit, Musikalität, Warmherzigkeit, aktives Zuhören, Offenheit, Ruhe, Zusammenbringen von Erkenntnissen dienen dabei als meine Qualitäten und Fähigkeiten, um Sie bei Ihrem Weg zu unterstützen.

 

Die 3 Worte "Klang", "Schwingung" und "Harmonie" weisen auf die Elemente hin, die ich in meiner Arbeit im Wesentlichen einsetze. Insbesondere ist mir dabei immer das Öffnen des Herzens ein Bedürfnis, da wir nur darüber in unsere inneres Wesen gehen können und damit die Harmonisierung auf allen Ebenen erreichen können.

Dies drücke ich durch die 3 Herzen auf dem Umfang aus, die die 3 wesentlichen Elemente meiner Arbeit für Sie miteinander verbinden.

 

Das innere Bild ist aus verschiedenen Elementen und deren kreative Verknüpfung entstanden. Die Bestandteile des Bildes sind:


Klang

Sie erkennen in dem schwarzen Anteil des Prinzip Yin (vom Yin-Yang-Symbol) den nach außen weitergeführten schwarzen Hals einer Note.

 

Den oben angesetzten "Kopf", könnte auch als Fähnchen einer Achtelnote interpretiert werden, neben der Darstellung zum dritten Aspekt Harmonie, der Kopf des Schwanes.

 

Klang ist zunächst nur für unser Sinnesorgan Ohr wahrnehmbar, da es in einem Medium über Schallwellen übertragen wird und vom Gehirn als "Klang" interpretiert wird. Also berühren sich Note und Schallwelle ("Schwingung"). Das eine bedingt das andere.

Natürlich nehmen wir auch über die gesamte Körperoberfläche den Klang war, da es Schwingungen sind aus denen der Klang besteht, und diese auf unseren Körper treffen. 

 

Die Schönheit von Klängen lässt sich auch in den Lissajous Figur eines jeden Tones erkennen.

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte der französische Physiker Jules Lissajous die bei Experimenten mit Stimmgabeln und Lichtstrahlen diese besonderen Schwingungsmuster.

Schwingung

Unterhalb des Yin-Yang-Symbol erkennt man geschwungene Linien, die Schallwellen symbolisieren.

Sie sind zum Yin-Yang-Symbol hingerichtet, wirken also auf das Wohl des Ganzen ein und tragen damit zur Harmonisierung von Körper-Geist-Seele bei.

In der Schwingung liegt auch das Wort "Energie" und "Bewegung". Alles ist immer in Bewegung, dazu ist Energie notwendig. Es ist erforderlich, dass die Energie sich harmonisch im Ganzen verteilt. Dann haben wir den Zustand eines gesunden Systems.

Harmonie

Als Symbol der Harmonie wird in der Literatur und in anderen Zusammenhängen immer wieder der Schwan benannt.

Verfolgt man den schwarzen Anteil des Prinzip Yin so weitet sich das Symbol zu einem Schwanenhals und dem Schwanenkopf.

Der stärkende Anteil (Yin) führt also zur Harmonisierung, zur inneren und äußeren Harmonie des eigenen Körpersystems.

 

Ohne Herzöffnen ist dies allerdings nur schwer zu erreichen. Daher bedarf es des Vorgespräches und des Einlassens auf die Klänge.

Im Herz finden wir einen Kernsatz wieder, der meine Arbeit seit jeher begleitet und von einem französischen Heiler Dhyan Manish stammt: "Lieben ist Empfangen". Also nur im Offensein, in der Empfänglichkeit können wir Lieben. So wie wir den Duft einer Rose empfangen, lieben.



Zusammengefasst in diesem Bild zeigen die grafischen Elemente das Schöpferische, das in der Arbeit steckt und Sie auf Ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden, Harmonisierung und Freude im Leben begleitet.

Nur durch das aktive Hinzutun und Verbinden der Elemente ist der Ausgleich und damit Harmonisierung möglich.

Damit können wir Schmerzen im Innen und Außen ein neues Bewusstsein entgegensetzen und uns entspannter fühlen.

Weitere Erläuterungen

YIN-YANG-Symbol

Symbol des sehr großen Höchsten, des sehr großen Äußersten, Ursprung der Welt, "Taiji"

 

Harmonie

kommt aus dem indogermanischen und bedeutet "Vereinigung von Entgegengesetztem zu einem Ganzen"

Darin zeigt sich das gleiche, wie auch im Yin-Yang-Symbol, dass nicht die verschiedenen Elemente aufgegeben werden, sondern sich so ergänzen, dass es ein gemeinsames Ganzes ergibt.
Jeder Anteil bedarf des anderen Anteiles, sonst ist es nicht komplett.
Ob es das männliche und das weibliche in jedem Menschen oder unter den Geschlechtern ist, ob es Regen und Sonne, warm und kalt, hoch und tief ist, es braucht beides, damit jeweils das Andere wahrgenommen wird und es ein gemeinsames Ganzes bildet. Dies spiegelt den Dualismus unserer materiellen Welt wieder.
Darin spiegeln sich auch ganz viele Heilmethoden wieder, die insbesondere in der östlichen Welt zu finden sind und bei uns mit der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) auch einen Platz in der westlichen Welt erlangt haben.
Es geht um Ausgleich. Es geht darum, herauszufinden, welche Anteile derzeit im Überfluss oder im Mangel zugegen sind und dann mit den uns gegebenen Werkzeugen diese wieder in Einklang zu bringen, also auszugleichen.
Da liegt auch schon das Wort „Einklang“ und „Übereinstimmung“ drin. D.h. die Elemente solle in gleichen Anteilen vorhanden sein, dann ist es „stimmig“, dann ist der Mensch gesund.

 

 

Harmonie kennen wir auch in der Musik. Es gibt sogenannte harmonische und nicht harmonische Akkorde. Harmonisch bedeutet in diesem Fall, dass Obertöne des Grundtons sich so ergänzen, dass sie sich im Mehrklang (Akkord) als wohlfühlendes Ganzes vom Zuhörenden wahrgenommen werden.

In vielen Bereichen wird der Schwan als Symbol und Methapher für die Harmonie genommen.

Im Bereich der Kommunikation bezeichnet man häufig den Gleichklang von Gedanken und Gefühlen als harmonisch, angenehme Persönlichkeit. Diese Menschen wirken authentisch.

Im Ursprung hat sich der Begriff im 6. Jahrhundert vor Christus für „Erscheinungen der Symmetrie“ herausgebildet.  Zunächst waren es von Pythagoreern geprägte philosophische Betrachtungen. Hieraus trug diese Betrachtung sich in ganz viele Bereiche unseres heutigen Lebens, die Wissenschaften, die Musik, die Kunst, die Kosmos-Betrachtungen, Medizinbereiche (z.B. harmonische Mischungsverhältnis der Körpersäfte = gesund) und auch Teile der Psychologie, wie z.B. „Temperamente, Charakterzüge“. Überall gibt es Betrachtungen und Gesetzmäßigkeiten rund um die Harmonie.
In der Mathematik z.B. den goldenen Schnitt, den Satz des Pythagoras, das Pentagramm
In der Musik ist es die harmonische Reihe, also unser westlich geprägte Tonleiter, die auch bei den Stimmgabelsets für bestimmte Harmonisierungen verwendet werden. Die Töne sind nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten der Harmonie aufgeteilt worden und daraus ergaben sie die Klänge der einzelnen Töne. Details kann man z.B. im Buch „Klangheilung mit Stimmgabeln“ von John Beaulieu, AT Verlag, © 2012, nachlesen.

Boethius stellte die einflussreiche Theorie von den 3 verschiedenen Arten von „Musik“ („Musik“ gleich Inbegriff der Gesamtheit harmonischer Maßverhältnisse) auf.

  • musica mundana = kosmische Maßverhältnisse
  • musica humana = Harmonie Seele – Körper
  • musica instrumentalis = harmonische Maßverhältnisse des instrumentellen Musizierens.

In der Bedeutung folgte aus der musica mundana die Astrologie und die kosmischen Betrachtungen damit einhergehnde.
Darauf baute die humanistische, medzinische Betrachtung des Menschen auf.
Und ebenso wurde der Musik damit als Energie, Schwingung im Raum des Kosmos als dritten Zweig in wichtige Rolle zuteil, die heute eng verbunden mit vielen Naturwissenschaften, wie der Mathematik, der Physik, der Chemie und der Biologie. Überall trifft man wieder auf die gleichen Ansätze.